| |
Unsere Produkte: Therapie-Dreirad
„Ruki mit Oberkörper-Lenkung“ |
|
| |
|
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
|
Unser „Ruki mit Oberkörper-Lenkung“ ist die modulare Erweiterung von unserem Modell „Relax“ ergänzt um die Oberkörper-Lenkung. Besonders geeignet für Betroffene ohne obere Extremitäten oder mit wesentlichen Einschränkungen in diesem Bereich. Beispielsweise, Dysmelie, Amputation, Conterganschädigung, Gelenk-Versteifung, Hemiparesen etc. |
|
|
| |
|
„Ruki mit Oberkörper-Lenkung“ mit Kopfbremse, Feststellbremse sowie Fußhalteschalen. Somit sind auch Schwerstbehinderte sicher unterwegs. |
|
 |
| |
|
|
„Ruki mit Oberkörper-Lenkung“ im Einsatz mit einem Dysmelie-Betroffenen. Ferner sehen Sie hier den Akku für den unterstützenden Elektromotor, sowie die 4-Gang-Automatik-Schaltung, die geschwindigkeitsabhängig die Gänge schaltet. Im Stillstand legt diese automatisch den ersten Gang ein und ermöglicht so ein leichtes Anfahren. |
|
 |
| |
|
|
„Ruki mit Oberkörper-Lenkung“ zeigt neben den technischen Raffinessen auch den bequemen Sitz, der auf die unterschiedlichen Körpergrößen eingestellt werden kann. |
|
 |
| |
|
|
„Ruki mit Oberkörper-Lenkung“ zeigt als Detail die Oberkörper-Lenkung in Funktion in einer Rechtskurve. |
|
 |
| |
|
|
„Ruki mit Oberkörper-Lenkung“ zeigt als Detail die Oberkörper-Lenkung in Funktion in einer Linkskurve. |
|
 |
| |
|
|
|
|
|
| |
|
|
Aktiv auf dem Fahrrad anstatt passiv im Rollstuhl
|
| |
|
|
"Ich will wieder mobil sein! Es muss doch ein Fahrrad geben, mit dem ich fahren kann", das sagte sich Walburga M. und verbannte ihren elektrischen Rollstuhl in den Keller. Die 64-Jährige, die in jungen Jahren an Polio erkrankte und seit 1992 auch an den Spätfolgen dieser Krankheit zu leiden hat, konnte sich nicht mit einem Leben im Rollstuhl abfinden: "Da bin ich nur passiv - das wollte ich nicht."
Trotz einer Behinderung an beiden Armen konnte Walburga M. als Verwaltungsangestellte arbeiten und auch Auto fahren - sie lenkte es mit dem Fuß. |
|
 |
| |
|
|
Doch als nach vielen Jahren ihre Beine an Kraft verloren, schien es mit der Unabhängigkeit vorbei zu sein: "Das Autofahren wurde immer schwieriger." Schließlich war es gar nicht mehr möglich. Damit war die Selbständigkeit dahin. Erledigungen außer Haus musste ihr Mann übernehmen oder sie musste gefahren werden. Die Wohngegend von Walburga M. bietet viele Radwege im flachen Land. Darin sah sie eine Chance, ihren Gesundheitszustand aktiv zu verbessern: "Ich wollte wieder selbst Fahrrad fahren, um meine verbliebene Muskelkraft zu trainieren." Ihr Mann betrachtete ihre Pläne zunächst kritisch - er favorisierte ein Tandem. Doch er ließ sich schließlich überzeugen, dass Walburga M. selbst fahren wollte. "Meine Frau gibt sich nicht auf und macht damit auch anderen Mut", weiß er.
Das Therapie-Liegerad Relax von draisin ließ ihren Traum wahr werden. Es steht auf drei Rädern stabil und kippsicher und bietet eine bequeme Sitzposition. Weil Walburga M. ihre rechte Hand und beide Arme nicht zum Lenken und Bremsen nutzen kann, ließ sie sich das Relax von draisin mit Oberkörperlenkung und Kopf-bremse ausstatten. Mit der linken Hand bedient sie eine Schnellbremse, den Elektromotor, den Richtungsanzeiger und eine Klingel.
"Ich bemerke neugierige Blicke um mich herum", erzählt sie lächelnd. Viele Menschen schauen sich ihr außergewöhnliches Rad interessiert an. Walburga M. trainierte zunächst in Begleitung ihres Mannes auf Feld- und Radwegen. Inzwischen fühlt sie sich sicher und wagt sich auch in den Straßenverkehr wenn einmal kein Radweg vorhanden ist: "Es macht einfach Spaß, draußen zu fahren." Und der Elektro-Rollstuhl bleibt im Keller. |
| |
|
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
 |