Unsere Produkte: Therapie-Dreirad „Relax“

           

 

Unser „Relax“ ist ein hochmodernes Spezial-Therapie-Dreirad besonders geeignet für Schlaganfall-Geschädigte, Betroffene mit Schädel-Hirn-Trauma, Menschen mit Hemiparese links oder rechts, Personen mit Muskelschwäche, MS etc. sowie Prothesenträger, Epileptiker etc. und viele andere Zielgruppen.

    „Relax“ mit der umfangreichen Grundausstattung, wie 7-Gang, Differential, hydraulische Scheibenbremsen hinten, hydraulische Felgenbremse vorne, Standlichtbeleuchtung hinten, vorne Halogen-Lampe, Korb, Schloss, etc.  
      „Relax“ im Detail mit den anpassbaren Lenk-, Schalt- und Bremskomponenten. Diese Anbauteile gibt es auch als Einhandbedienung für links oder rechts.  
      „Relax“ im Detail mit anderen Lenkoptionen beispielsweise für Personen mit versteiften Gelenken oder Spastikern.  
      „Relax“ mit Rollstuhladapter als Option.  
      „Relax“ mit detaillierter Ansicht der Einhandbedienung für Links- oder Rechts.  
      „Relax“ mit Spezial-Sitz mit seitlicher Rumpfführung für extreme Spastiker. Ferner sehen Sie schwenkbarer Lenkerbügel zum Einsteigen und Schiebestange für Kontrolle durch Begleitperson.  
      „Relax“ mit detaillierter Ansicht des verstellbaren Sitzschlittens. Dieser ermöglicht die Anpassung an „große und kleine“ Leute.  
      „Relax“ mit detaillierter Ansicht des bequemen Sitzes, der Lenkelemente sowie einer zusätzlichen Kopfstütze.  
           
      Ein Liegerad bringt neue Aktivität und Lebensfreude

     

Peter E. (61) hatte ein bewegtes Leben. Er managte Künstler und leitete einen Musikverlag. Als er seinen alltäglichen Stress zurückgefahren hatte, bekam er einen Schlaganfall. Vier Jahre später ist er wieder in Bewegung - auf einem Liegerad.
Was war Mobilität Zeit ihres Lebens für Sie?
Ich war grundsätzlich unterwegs mit meinem 500er Mercedes. Bis zu 200.000 Kilometer im Jahr habe ich zurückgelegt.
Was wurde daraus nach ihrem Schlaganfall?
Mein Leben hat sich radikal verändert. Nicht ist mehr wie es war. Nach dem großen "Wumm" hat man mir gesagt, dass ich im Rollstuhl sitzen würde. An eine Mobilität habe ich gar nicht mehr geglaubt. Nach drei Monaten in der Reha und viel Kraftanstrengung konnte ich leidlich am Stock laufen. Auto fahren ging, aber ich hatte viele Schwierigkeiten: Ich nahm an Gewicht zu, bekam dicke Beine. Ich wurde wetterfühlig, so dass ich bei manchen Witterungsverhältnissen gar nicht vor die Tür konnte.

 
      Wie sind Sie damit umgegangen?
Ich flog mit meiner Frau dreimal im Jahr in wärmere Länder, weil das Laufen in der kalten Jahreszeit unglaublich schwer war. Nach wenigen hundert Metern ging nichts mehr.
Warum geht es Ihnen heute so viel besser?
Ich wollte abnehmen, wollte meine linke Körperhälfte trainieren, wusste aber nicht wie. Sport konnte ich ja nicht treiben. Als ich Radfahren auf einem Hometrainer beim Therapeuten probierte, musste ich aufgeben, weil mein linkes Bein dick wurde und einfach nichts mehr ging.
Wie kommt es, dass Sie heute Rad fahren?
Ich war bereits desillusioniert, als ich von der Fahrradfirma Draisin in Achern hörte. Trotzdem fuhr ich hin - mit der Erwartung, dass Rad fahren für mich auf jeden Fall eine mühselige Geschichte werden wird. Aber der Geschäftsführer von Draisin setzte mich nicht auf ein herkömmliches Senioren-Dreirad, sondern auf ein Liegerad. Ich fuhr los und dachte: "Jetzt ist Weihnachten!"
Was hat sich seitdem für Sie geändert?
Am Anfang schaffte ich drei bis vier Kilometer und dachte dann, ich falle vom Rad. Aber jeden Tag bin ich ein Stück weiter gefahren. Inzwischen kann ich mit meiner Frau Touren bis zu 60 km am Tag machen. Weil ich einen Motor zuschalte, überhole ich sie sogar am Berg und schaffe im Schnitt etwa 14 Stundenkilometer. Durch das Radfahren habe ich in zwei Monaten neun Kilo abgenommen. Mein Bein lagert kein Wasser mehr ein, das Lymphsystem funktioniert. Ich kann sogar bei Hitze fahren, habe Muskeln aufgebaut und mehr Standfestigkeit gewonnen.
Ist das eine akzeptable Mobilität für Sie?
Es ist der Wahnsinn! Nach 500 Metern auf dem Rad sind Sorgen bei mir wie weggeblasen. Ich bin in der Natur und sehe schöne Plätze, die man mit dem Auto gar nicht findet.
Wie reagiert ihre Umwelt auf das Liegerad?
Jugendliche rufen mir nach: "Cool, darf ich auch mal fahren?" Viele erkundigen sich nach meiner Behinderung. Ich darf in Geschäfte rollen um einzukaufen. Die Suche nach einer neuen Form von Mobilität hat sich gelohnt!